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Attraktionen von Juist

Hier möchten wir euch einige Sehenswürdigkeiten von Juist zeigen. Viel Spaß mit unseren Informationen:

Der Hammersee

Der Hammersee zeigt die Stelle, an der die Insel bei einer schweren Sturmflut, der Petriflut im Jahre 1651, geteilt wurde. Zunächst verbinden noch einige südlich des Durchbruchs gelegene Dünen die beiden Inseln. Doch jede weitere Sturmflut verkleinerte diese zarte Verbindung bis auch sie verloren ging.

So mussten die Juister eine lange Zeit auf zwei Inseln leben. Erst 1932 konnten die getrennten Inselteile durch einen Dünendeich wieder verbunden werden. Die so genannten Hammerdünen zählen heute zu den schönsten Dünen von Juist und es ist nur noch für den Fachmann zu erkennen, dass diese Dünen nicht von der Natur, sondern von Menschenhand geschaffen wurden. Der Hammer war nun eine große Bucht. Die Gefahr, dass eine Sturmflut die neu errichtete Dünenkette durchbrechen könnte, bestand immer.

So entschloss man sich, 1927 die Bucht auch zu der Nordseeseite abzuriegeln. Weil der Bedarf an Sand sehr groß war, wurde ein Feldbahngleis zur Dünenbaustelle gelegt. Vier Jahre später wurden die Bauarbeiten fertig gestellt und die beiden Inselteile endgültig verbunden. In der niedrigen Bucht zwischen den Hammerdünen und dem neuen Hammerdeich verblieb das Salzwasser einer Sturmflut und bildete einen See, dessen Salzgehalt mit der Zeit durch Regenwasser abgebaut wurde. So entstand der größte Süßwassersee der ostfriesischen Inseln.
Heute wird der Hammersee immer kleiner, da er vor allem nach Westen hin mehr und mehr verschwindet. Er ist ein Naturschutzgebiet der ersten Klasse, denn zahlreiche Tier- und Pflanzenarten legen sich hier ab. Dies können Sie von der Aussichtsplattform im Norden großartig beobachten. Rund um den Hammersee gibt es einen kleinen Weg. Der Name ist vom friesischen Wort “Hammer” mit der Bedeutung “niedrig gelegene, feuchte Wiese” abgeleitet.

Die Bill – Das Juister Westende

Juist geht im Westen in eine große Sandbank, das Billriff (auch Schillplate genannt) über. Hier kann man, vor allem während der Vogelzugsaison, zigtausende Zugvögel(vor allem Alpenstrandläufer, Kiebitzregenpfeifer und Knutts) beobachten. Deshalb und auch wegen gefährlicher Treibsandbereiche ist das Betreten des Billriffs nur an der Nordkante und nur bei Niedrigwasser erlaubt. An diesem Ende der Insel steht die „Domäne Bill“, früher eine Domäne, heute ein Ausflugslokal.

Der Kalfamer

Der Kalfamer ist das Ostende der Insel Juist. Ähnlich wie im Westen findet man auch hier ausgedehnte Sandflächen- Der Kalfamer ist das jüngste Gebiet der Insel.

Dünenfelder am Kalfamer sind ein wichtiges Vogelrast- und Nistgebiet. Tausende von Vögeln machen hier Station zum Brüten und Rasten.
Bei der An- und Abreise mit dem Schiff könnt ihr am Kalfamer häufig Seehunde die an Land gekommen sind beobachten. Mit etwas Glück könnt ihr am Kalfamer Bernsteine finden.

Beachtet aber bitte, dass ihr euch in der Ruhezone des Nationalparks "Niedersächsisches Wattenmeer“ befindet. Ihr dürft die Wege nicht verlassen. An der westlichen Grenze zum Kalfamer steht ein Info-Haus, die während der Sperrzeit von Wärtern besetzt wird. Die Wärter achten sehr genau auf die Einhaltung der Regeln zum Schutze der Flora und Fauna.

Der Name „Kalfamer“ stammt vom friesischen Wort “Kalv” (engl. Calf) = Kalb und “Hammer”, also niedrig gelegene feuchte Wiese. Zusammengefasst: Kalv-Hammer= Kalfamer = Kälberwiese.

erstellt von Leon