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Lebensräume der Nordsee

Hier wollen wir euch erklären, warum die Nordsee so ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist!

Lebensraum Düne

Die Dünen-besondere Lebensräume
In wenigen Sekunden kann der Wind den Sand zu einer kleinen Erhebung zusammenpusten. So kann im Laufe der Zeit eine Düne die mehrere Meter hoch ist wachsen. In ein paar Jahren können sich so Dünengebiete verändern. Sie werden viele Meter hoch, das Wasser und Windstürme fegen sie wieder hinfort. Wie Watt und Salz-wiesen hat auch dieser Lebensraum eine besondere Dynamik. Manche Tiere und Pflanzen brauchen diese Veränderungen. Strandhafer, Strandrogen, Stranddistel leben dort (nur dort!).Brandgänse und Möwen brüten in den Dünen.
Die Dünengräser- ganz besondere Gräser
Seit ihr schon mal an einem heißen windigem Sommertag am Strand entlang gelaufen? Fast nichts auszuhalten, wie heiß der Sand wird. Diese Temperaturen und dieser Wind vom Sand machen den Dünenpflanzen häufig Probleme, weil sie nicht weglaufen können, beschützen sie sich anders: Ihren festen spröden Stängeln und Blättern kann das heiße Sandstrahlgebläse nichts anhalten. Dem starken Wind widerstehen sie durch ihre meterlangen Wurzeln. Damit halten sie den Sand unter sich fest. Wenn der Wind sie mit Sand zuschüttet, wachsen die oben wieder raus. Nur durch die langen Wurzeln und Sprosse der Dünengräser kann sich aus losem Sand eine Düne bilden. Wenn sich aus abgestorbenen Teilen der Gräser Humus bildet, können auch andere Pflanzen dort wachsen. Je nachdem wie alt eine Düne ist ,ändert sich die Pflanzendecke und die Farbe bildet, können auch andere Pflanzen dort wachsen. Je nachdem wie alt eine Düne ist, ändert sich die Pflanzendecke und die Farbe. Stellt euch mal auf eine Aussichtsdüne und lasst den Blick vom Strand ins Innere der Insel schweifen! Vom Nordstrand Richtung Inselinneres könnt ihr die Entwicklung von der Vordüne über die Weiß- bis zur Grau- und Braundüne verfolgen.

Die Dünen - natürlicher Küstenschutz
Die Dünen beschützen seltene und gefährdete Tiere und Pflanzen. Sie beschützen aber auch den Menschen! Wo eine Schutzdünenkette vorhanden ist, müssen die Menschen keine Deiche bauen. Viel höher und breiter als die Deiche sind die Dünen. Dieser natürliche Küstenschutz ist aber viel empfindlicher. Die Klei-Schicht auf dem Deich hält Sturmfluten und Winterstürmer besser aus als der Dünensand. Jedes Jahr pusten Westwind und Westwellen tausende Tonnen Sand nach Osten in die Nordsee: Die Dünen, die ganzen Inseln „wandern“ Richtung Osten. Dieses Werden und Vergehen gehört zu dem Wattenmeer. So gut diese Dynamik für seltene Tiere und Pflanzen sein mag,so schlecht ist sie für die Menschen. die dort leben und auf den Küstenschutz angewiesen sind. Küstenschutz und Naturschutz müssen aber keine Gegenspieler sein. Im Bereich der Schutzdünen ist der Küstenschutz sehr wichtig, lebenswichtig. Dort wird des „Werden“ gefördert und das „Vergehen“ gestoppt, durch Anpflanzung von verschiedenem Gras und anderen Erosionsschutzmaßnahmen. Im Osten der Inseln, wird die natürliche Dynamik zugelassen. Hier wachsen Dünen heran-Strandhafer, Strandroggen und Strandweizenhalten Sie mit ihren großflächigen Wurzelwerken fest-wenn Wasser und Wind zu stark zerren, müssen sie den Sand wieder freigegeben.
Zum schützen von Mensch und Natur sollte man sich unbedingt an die Wege durch die Dünen halten.

Dünen erleben
Erkundigt euch im Nationalpark-Haus bei der Nationalpark-Wacht vor Ort nach geführten Wanderungen durch die Dünen. Dort werdet ihr Spannendes über diesen Lebensraum und seine Tier- und Pflanzenwelt erfahren.

Wie verhalte ich mich in Dünen richtig
Als Lebensraum sind die Dünen durch das Gesetz über den Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“ geschützt. Ihre Funktion wird hingegen durch Dünenschutzverordnungen sichergestellt. In denen steht, man darf auf den zugelassenen, markierten Weg durch die Düne wandern. Da wo keine Markierung ist, darf man sich nicht aufhalten.

Ihr müsst euch an die Wege vom oder zum Strand halten, die sind meistens durch Holzpfähle oder kreuze gekennzeichnet.

Wollt ihr euch sonnen oder schwimmen, dann benutzt bitte den Strand an der Erholungszone oder außerhalb des Nationalparks. Dort könnt ihr auch Burgen bauen, Ball spielen und mehr.

Lagert oder zeltet bitte nicht in den Dünen, um sich gegen Sand und Wind zu schützen. Im Strandkorb oder hinter einem Windschutz ist es sowieso gemütlicher, und sie zerstören keine Dünen. Dies gilt auch für Vordünen und Dünenränder. Meiden sie am Strand auch Bereiche ,in denen Gräser versuchen zu wachsen.

Erfreut euch an Dünengräsern, Stranddisteln und anderen Pflanzen in der Natur. Anschauen ist erlaubt-pflücken und ausreißen ist aber verboten!!

Nicht alles dürft oder könnt ihr mit nach Hause nehmen: Manche Sachen besitzt man besser in der Erinnerung.

Leint euren Hund an! Brut-und Rastvögel brauchen ihre Ruhe genauso wie ihr! Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr stört geht lieber weiter. Wollt ihr Vögel beobachten, ohne sie zu stören benutzt ein Fernglas.

erstellt von Jenny

Lebensraum Salzwiese

Salzwiesen gehören zu den besonders schönen und schützenswerten Lebensräume in einem Nationalpark .Lernt ihr den besonderen Charakter der Salzwiesen kennen und erfahrt ihr ,wie ihr die Schönheiten der Salzwiesen genießen können, ohne Tiere und Pflanzen zu stören.

erstellt von Joschua

Lebensraum Watt

Geschichte(n) im Watt entdecken
Das Meer ist seit jeher ein wichtiger Wirtschaftsraum für den Menschen. Daher kommt der Küstenregion eine besondere Bedeutung als Siedlungsgebiet zu .Die Vorteile, welche fruchtbares Weideland bot, überwogen die Risiken katastrophaler Überflutungen. Wiederholt sah sich der Mensch gezwungen, auf naturräumliche Veränderungen zu reagieren. Durch die Verschiebung der Küstenlinie in Richtung Binnenland mussten ehemals bewohnte Gebiete aufgegeben werden.

erstellt von Leon

Wat(t) für Entdecker!
Das Wattenmeer hat verschiedene Lebensräume. Dazu
gehören Watt, Salzwiesen und Dünen. Das eigentliche
Watt sind die Flächen, die bei Hochwasser überschwemmt
sind und bei Ebbe trocken fallen. Das Watt nimmt etwa zwei Drittel des gesamten Wattenmeeres ein. Die große graubraune
Weite, die sich bei ablaufendem Wasser zeigt, ist beileibe keine „Schlickwüste“.
Die Beständigkeit des Watts ist sein Wandel
Der Begriff „Watt“ kommt von dem altfriesischen Wort ”wad”= seicht, untief; es steht auch für Gebiete, in denen man
waten kann. Wattflächen werden dort gebildet, wo vorgelagerte Inseln, Sandbänke und flach auslaufender Meeresboden die Kraft von Wellen und Strömung abbremsen. Hier können vom Meer und aus den Flüssen herangetragener Sand und Schlick zu Boden sinken. Schwere Bestandteile setzen sich bereits in bewegterem Wasser ab: Es entsteht Sandwatt. Näher zur Küste wird der Boden noch flacher und das Wasser noch ruhiger: Es folgt das Mischwatt mit Sand, Ton und organischen Bestandteilen.

Internationale Gäste im Watt
Auf den Rippelmarken des Watts finden sich auch kleine,
zarte Tritte und breite Watschelspuren. Sie stammen von
den auffälligsten Nutznießern des Nahrungsreichtums im
Watt: Das sind die Wat- und Wasservögel. Hier rasten sie
und „tanken“ Energiereserven auf ihrem langen Zug zwischen
ihren Brutgebieten hoch im Norden und den Überwinterungsgebieten in südlichen Gefilden. Jede Vogelart
hat sich durch die Länge und Form des Schnabels auf ihre
jeweilige Lieblingsspeise spezialisiert - je nachdem, wie tief
die Beute sich unter der Oberfläche verbirgt, ob ein weicher
Wurm verspeist wird oder vor dem Genuss eine harte Schale
zu knacken ist.
Auf den zweiten Blick wird die Bedeutung des Wattenmeeres
- weit über unsere Landesgrenzen hinweg - schon
klarer. Es lohnt sich, über diese schlaglichtartige Darstellung
hinaus, weitere Wattbewohner und -gäste kennen zu lernen.

erstellt von Jenny